Oberbau bezeichnet den Teil des Aufbaues vom Planum bis zur Oberfläche und besteht aus Tragschicht, Pflasterbett(Ausgleichsschicht) und Pflasterdecke. Planum ist die profil- und höhengerechte hergestellte Oberfläche über dem Untergrund Tragschicht ist notwendig, wenn
der Untergrund nicht die entsprechende Tragfähigkeit aufweist. Sie hat die Aufgabe, die Lasten aus der Pflasterdecke aufzunehmen und in den Untergrund zu verteilen. Die Decke der ungebunden Tragschicht schwankt je nach örtlichen Verhältnissen und der Belastung. Das Mineralstoffgemisch wird (bei größeren Dicken lageweise) eingebracht, verdichtet und profilgerecht abgezogen. Die Tragschicht muss wasserdurchlässig sein. Die Oberfläche soll plan sein, das Gefälle muss dem zu verlegenden
Betonsteinpflasterflächen entsprechen. Tragschichtstärke bei begehbaren Wegen ca. 25cm, bei PKW befahrbaren Flächen 40cm und bei LKW befahrbarer Fläche 50cm Bettung oder Ausgleichsschicht dient zur Herstellung einer gleichmäßigen Auflage und zum Ausgleich von fertigungsbedingten Höhenunterschieden der Pflastersteine. Sie wird lose aufgebracht (meistens Splitt in Körnung 2/4 oder 4/8mm) und soll minimal 3cm und maximal 6cm betragen Fugenfüllung stellt die Verbundwirkung zwischen den Pflastersteinen her und verteilt dabei hohe Belastungen eines Einzelsteins durch horizontale Schub- und Druckkräfte sowie vertikale Schubkräfte auf die Nachbarsteine. Voraussetzung ist eine voll gefüllte Fuge. Verfugen und abrütteln Das Verfugen erfolgt kontinuierlich mit dem Verlegen der Pflastersteine, dabei wird das Fugenmaterial trocken bis zur vollständigen Füllung der Fuge eingekehrt.
Die fertige trockene und saubere Fläche wird gleichmäßig vom Rand zur Mitte hin mit einer Rüttelplatte gerüttelt. Dann nochmaliges Einkehren. Farbige Pflaster sind mit einer Gummimatte auf der Rüttelplatte zu schützen. zur Bildergalerie |